Merry berry breakfast passion

Also bis jetzt hab ich ja über den nebelig-trüben, kalten, verregneten Herbst gemault. Aber jetzt? Was ist das? Ich war heute ohne Jacke unterwegs, wir schreiben den 11.November. In eineinhalb Monaten ist Weihnachten. Den nebelig-grausligen Herbst mag ich trotzdem nicht. Aber für Weihnachtsstimmung wär ich schon mehr als bereit. Gut. Man kann nicht alles haben. Deshalb…Deshalb lassen wir das, uns bereits Schnee und Weihnachtslieder zu wünschen und machen Nägel mit Köpfen und bringen die Weihnachtsstimmung einfach mal in die Küche. Am besten funktioniert das meiner Meinung nach immer beim Frühstück. Zimt, Vanille, Lebkuchengewürz, Honig und lauter andere Leckereien lassen sich da super verpacken.
Und genau deshalb gabs vorgestern Hirsebrei zum Frühstück. Klingt erstmal nicht besonders weihnachtlich, aber kommt noch 🙂

DSC_0228.NEFIhr braucht:

  • 4-5 EL Goldhirse (hier oder hier)
  • 250 ml Milch (ihr könnt gerne auch Mandel-, Hafer-, oder Reismilch benutzen)
  • 2 EL Kokoschips
  • eine Handvoll gefrorene Beeren
  • je 1 TL Kokosblütenzucker (der schmeckt wunderbar karamellig, also erster Punkt für Weinachten) und Zimt (dazu muss ich jetzt sicher nix sagen 🙂 )

Die Milch in einem kleinen Topf erhitzen, die Goldhirse einrühren. Jetzt kommen Kokosblütenzucker und Zimt dazu, alles gut verrühren. Übrigens solltet ihr bei Porridge oder eben Hirsebrei generell immer wieder rühren, da die Milch seeehr leicht anbrennt (woher ich das so genau weiß, besprechen wir jetzt nicht 😀 ). Sobald die Hirse mehr oder weniger weich ist, Herd ausschalten, 2/3 der Beeren in den Topf geben, zudecken und noch ungefähr 3 Minuten quellen lassen. Zum Schluss noch mit den restlichen Beeren und den Kokoschips garnieren, alles noch einmal kräftig „zimten“ und gedanklich unter den Christbaum setzen 🙂

Um Weihnachten jetzt nicht zu sehr zu verfallen (und meinen Freund damit noch früher zur Verzweiflung zu bringen 😉 ), widmen wir uns mal den „hard facts“. Hirse kann nämlich viel. Als eine der ältesten Kulturpflanzen überhaupt, wird sie zum Beispiel gerne in der glutenfreien Ernährung eingesetzt, da sie von Natur aus kein Klebereiweiß (Gluten) enthält, wie andere heimische Getreidesorten es schon tun. Außerdem ist sie reich an Eisen und Silizium, das als Kieselerde vorliegt und somit gut für Haut, Haare und Nägel ist, Flour, Phosphor, Magnesium, Kalium und Schwefel, sie kann also ohne groß nachzudenken als „Mineralstoffbombe“ bezeichnet werden und besticht darüber hinaus durch einen sehr niedrigen Fettgehalt.
Ihr könnt sie super zum backen, als Beilage, in Aufläufen oder in Süßspeisen verwenden. Wer also bis jetzt noch nie Hirse verwendet hat – na, ich weiß auch nicht 🙂

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